Turnfahrt DTV

Damenriege

Am Samstag, 26.09.2026 startete unsere diesjährige Turnfahrt. In Herisau waren alle elf Damen
versammelt und es ging los in Richtung Zürich. Nach vielem Raten, wohin es uns verschlägt, Bier,
Wein und einer heissen Diskussion mit einem Kondukteur warum wir wohl ein Upgrade in die
1.Klasse bekommen haben, sind wir an unserer ersten Destination angekommen – Spiez. Ein
wunderschönes Dörfchen mit Weinreben und Seesicht. Bei unserem mitgebrachten Picknick
genossen wir die Aussicht auf den See und hinterfragten eine seltsame Verbotstafel.
Mit ein wenig zu vollen Bäuchen machten wir uns an den steilen Aufstieg in die Weinreben.
Zwischendurch genossen wir diverse Weine aus der Gegend, ganz nach dem Motto: schlechter Wein
ist schlecht.
Anschliessend führte der Weg ganz zu unserer Freude an den Hafen. Mit dem Schiff ging es nun über
den Thunersee Richtung Interlaken. In Interlaken angekommen fuhren wir mit dem Postauto zu
unserer Jugendherberge, mitten im Stadtkern. Nach einer kurzen Dusche, lauter Musik und abermals
der Frage «wer will no chli Wii?» ging es weiter zu einem feinen Abendessen in ein Restaurant.
Eine kleine versteckte Bar servierte uns danach verschiedenste Cocktails (Videomaterial sei genügend
vorhanden ;)). Nach zwei, drei Drinks und dem mehrheitlich nicht erfolgreichen «Rage Cage» mit der
Dekoration, sehnten wir uns nach Tanzmusik. Es verschlug uns in einen Club ein paar Blocks weiter.
Da genossen wir den restlichen Abend zu Pitbull und wenigen anderen Künstlern. Dass in der Nacht
kein einziger Imbiss in ganz Interlaken mehr geöffnet ist, liegt einigen von uns immer noch schwer im
leeren Magen.
Am nächsten Morgen durften wir uns, nachdem die Betten ausgezogen und das Gepäck wieder
verpackt war, an einem leckeren Frühstücksbuffet für den kommenden Tag stärken. Mit dem Zug
fuhren wir dann in Richtung Thun. Auch am Sonntag war unsere Neugier, wohin es uns führt,
riesengross. Der Weg zu unserer Sonntagsaktivität führte vom Bahnhof in einem kleinen Kaff durch
eine Wohnsiedlung zu einem Gewerbegebiet in ein Studio. Schon auf den ersten Blick sahen wir um
was es sich handelt – PoleDance. Zwei nette, geduldige Instruktorinnen machten mit uns Aufwärm-
Übungen, bevor es an die ersten Versuche ging. Einiges klappte einwandfrei, andere Übungen
fühlten sich an wie ein Ding der Unmöglichkeit – und sahen auch so aus. Nach einer kurzen Pause
durften wir uns noch am Areal Hoop versuchen. Dies kann man sich als grossen von der Decke
hängenden Hula-Hoop-Reifen vorstellen. Schnell zeigte sich, dass wir da eine bessere Falle machen
als an den Stangen. Völlig ausgepowert ging es dann auf den Heimweg, wo zum Ärgernis einiger
Passagiere Stadt, Land, Vollpfosten gespielt wurde.
Wir danken Isabelle und Michèle für die tolle, abwechslungsreiche und perfekt geplante Turnfahrt.